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Liebe Freunde,
als Jesus vor 2000 Jahren in Bethlehem in Israel geboren wurde, waren sehr schwere Zeiten auf unserem Planeten. Auf Befehl des Kaisers musste jeder Mensch in seine Stadt gehen - und so wanderten die Menschen von einem Ort zum anderen. Es gab große Menschenwanderungen auf den Straßen, auf dem Land und in den Städten. Es herrschte Krieg in der damals auf der ganzen Erde bekannten Welt. Das Römische Reich führte Krieg gegen alle Völker und unterdrückte sie mit brutaler Gewalt. Überall herrschten Krankheiten, Pest, Hunger und Not. Und in diese von Leid, Angst und Unruhen gefüllte Zeit kam Jesus als kleines Kind in unser Dasein.
Unsere heutige dramatische Weltlage kann man mit der damaligen Situation sehr gut und treffend vergleichen: Auch wir haben heute viele Flüchtlingsströme. Die Menschen gehen von einem Ort zum anderen auf der Suche nach Frieden. Kriege im Orient, in der Ukraine, in Armenien und Aserbaidschan treiben den Menschen Furcht ein und versetzen sie in die innere Ausweglosigkeit und unbeschreibliche Not. Die weltweite angsteinflößende Corona-Pandemie und dadurch ständig steigende Todeszahlen bringen die Menschen an den Rand der Verzweiflung. Terror, Krieg, Krankheit und Hungersnot, Pandemien und politische Ratlosigkeit versetzen die meisten Menschen auf unserer Erde und auch in unserem Land in Angst und Schrecken. Was soll man von dieser in die Dunkelheit versunkenen Schöpfung noch erwarten?
In diese unerträgliche Lage und auf der Menschheit sehr lastenden Dunkelheit der damaligen und der heutigen Zeit kam Jesus Christus als wahrer Gott und hoffnungsvolles sowie auswegbringendes Licht der Welt. Damals, als Jesus geboren wurde, sangen die Engelchöre ein wunderbares und hoffnungsbringendes Lied: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen Seines Wohlgefallens!“
Die Engel kamen zu den Hirten und verkündigten den angsterfüllten Menschen: „Fürchtet euch nicht, denn ich bringe euch große Freude. Euch ist heute ein Retter geboren.“ Als Jesus zu den Menschen predigte, sagte ER ihnen: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Meinen Frieden gebe ich euch nicht so wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke sich nicht und fürchte sich nicht.“
Diese Worte Jesu Christi sprechen in unsere heutige Welt wie ein lauter Ruf hinein. Jeder, der Jesus im Glauben anruft und in sein Herz aufnimmt, hat Anspruch darauf, ein Kind Gottes zu sein, welches im Schutz Gottes steht. Jesus schenkt wahres Leben ohne plagende Angst und verderbenbringende Furcht. Er schenkt dir seinen wunderbaren Frieden und erwünschte Ruhe inmitten einer wild tobenden Welt.
Wir dürfen uns heute an IHN im Gebet wenden, denn ER hat es selber gesagt, dass wir in seinem Namen bitten dürfen. ER wird uns erhören und uns den notwendigen Frieden, die tiefe Freude und erwünschte Ruhe schenken.
In diesem Sinne wünschen wir Euch ein frohes und besinnliches Fest und den Frieden Jesu Christi.
Eure Familie Gassmann