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DIE GRÜNEN – Was steckt wirklich dahinter? Eine Enthüllung

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Die Grünen und die Zehn Gebote

In Kapitel B.l. haben wir als christlichen Maßstab zur Beurteilung von Weltanschauungen die biblischen Schöpfungsordnungen und die Zehn Gebote hervorgehoben – als Maßstab, der nicht nur für das Leben in der christlichen Gemeinde, sondern auch für das Leben in der Welt Gültigkeit beansprucht. Im Folgenden möchten wir zusammenfassend noch einmal einige zentrale Anschauungen und Programmforderungen der Grünen den Zehn Geboten (2. Mose 20) gegenüberstellen. Wir erinnern uns zuvor daran: Nur der liebt Gott und seinen Nächsten wirklich, der durch Einhaltung der Zehn Gebote Gott Ehrfurcht und seinem Nächsten Rücksichtnahme erweist.

1. Gebot: Ich bin der HERR, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Die Grünen vertreten die Selbstvergottung des Menschen. Hinter ihren Forderungen nach totaler „Selbstbestimmung“ und „Autonomie“ (Selbstgesetzgebung) verbirgt sich die Ursünde des Menschen, selbst sein zu wollen wie Gott und sich selbst – sei es als einzelner oder im Kollektiv der Gruppe – Gebote zu geben (1. Mose 3, 5). Der „Glaube an den guten, aktivierbaren Kern im Menschen“ (etwa in der Friedensfrage, s. A.6. u. Anm. 63) verharmlost den Ernst der Sünde und schreibt dem Menschen gottähnliche Kräfte (z. B. zur Schaffung eines Weltfriedensreiches) zu, die er aber in sich selber nicht hat (1. Mose 8, 21; Jes. 48, 22; Römer 3; Römer 7 u. ö.).
Viele Grüne betreiben eine Verehrung von Naturkräften und Naturgottheiten, sei es in der pantheistischen Form eines „mystischen Einheitsgefühls mit allem Lebendigen“, sei es in der Wiederbelebung heidnischer Naturkulte und der Verehrung von „Muttergottheiten“ (vor allem durch den Feminismus).

2. Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen.
Mit dem zum ersten Gebot Gesagten liegt die Gefahr eines Missbrauchs des Gottesnamens auf der Hand. Wo mit „Gott“ nicht mehr der eine, lebendige und unendliche Gott gemeint ist, wie ihn uns die Bibel schildert, wird das Wort „Gott“ zu einer (scheinbar) beliebig auswechselbaren Hülse für die vielen selbstgeschaffenen Götter des Menschen.

3. Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen.

4. Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Die Grünen betreiben die Zerstörung der Familie. Sie fordern „kritische Mündigkeit“, „Kinderräte“, „Wohnkollektive“ und „Ausreißer-Selbsthilfegruppen“ für Kinder. Sie fordern, „dass sich Eltern bzw. Bezugspersonen zurückziehen, sobald Kinder und Jugendliche dies wollen“ (Wahlplattform Bayern 1982, S. 43 f.). – Vergleiche auch das sechste Gebot!
In ihrer antiautoritären Einstellung schreiten viele Grüne weiter zur Ablehnung der Autorität des Staates, der Gesetze, der Kirchen, der Bibel usw.

5. Gebot: Du sollst nicht töten.
Die Grünen fordern Straffreiheit bei Abtreibung. „Keine Strafverfolgung und Einschüchterung von Frauen und Ärzten, die abgetrieben haben“ (Bundesprogramm, S. 35). Hier wirkt sich das einseitige Pochen auf „Selbstbestimmung“ und „Autonomie“ der Frau besonders verhängnisvoll aus (vgl. das erste Gebot). Aller Einsatz der Grünen für Frieden, Tier- und Umweltschutz wird unglaubwürdig, wenn sie sich nicht auch für den Schutz des schwächsten Gliedes der menschlichen Gesellschaft, des ungeborenen Kindes, einsetzen.

6. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.
Die Grünen betreiben durch Propagierung der „sexuellen Revolution“ die Zerstörung der Ehe. Sie bezeichnen „Homosexualität und Heterosexualität“ als „gleichwertige Ausdrucksformen menschlicher Sexualität“, setzen sich für „sexuelle Außenseiter“(Perverse) ein, verlangen „Scheidungserleichterung für Lesben“, fordern die „kostenlose Abgabe“ von Verhütungsmitteln, setzen sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche „ihre Sexualität frei […] entwickeln“ (vor- und außerehelicher Geschlechtsverkehr) und schließen mit dem lapidaren Satz: „Heterosexualität, Ehe und Familie dürfen nicht als einzig mögliche Lebensform dargestellt werden“ (Bundesprogramm, S. 35 u. 39; vgl. das vierte Gebot). Außerdem treten die Grünen dafür ein, dass in Zukunft jeder Kinder anderer Leute (homo-)sexuell verführen darf, wenn er nur keine Gewalt dabei anwendet (Forderung nach Änderung oder Streichung der § 174-176 des bundesdeutschen StGB).

7. Gebot: Du sollst nicht stehlen.
Die Grünen fordern die Auflösung des Privateigentums. „Grund und Boden, Naturschätze, Produktionsmittel und Banken sollen in neue gesellschaftliche Formen des Eigentums überführt werden“ (Sinnvoll arbeiten – solidarisch leben, S. 7).

8. Gebot: Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten.

9. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Siehe siebtes Gebot.

10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.
Siehe sechstes und siebtes Gebot.
Wie ein Kommentar hierzu lesen sich folgende Sätze aus 2. Timotheus 3, 1-9:
„Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, verräterisch, frevlerisch und verblendet. Sie lieben die Lüste mehr als Gott […] aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihr Unverstand wird allen offenbar werden

Das Gespräch mit den Grünen

„Prüft alles, und das Gute behaltet“ – von diesem Grundsatz waren wir in Kapitel B.l. ausgegangen. Kann ein Christ nach allem, was wir über die Ideologie der Grünen herausgearbeitet haben, in ein Gespräch mit ihnen eintreten? Grundsätzlich durchaus. In der Diagnose der Missstände in der Welt und im Willen zur Abhilfe können Christen und Grüne in manchen (nicht in allen) Punkten eine Übereinstimmung finden. Sehr viel schwieriger wird eine Übereinstimmung in den Fragen nach Ziel und Weg der Abhilfe. Und vollends unmöglich ist ein Zusammengehen im ideologischen Fundament. Ein Christ kann (und sollte!) vielfach die Beunruhigung der Grünen teilen; ihre Weltanschauung kann er nicht übernehmen.
Wir wollen hier zum Schluss – gleichsam als Kurzwegweiser zum Gespräch mit Grünen – stichwortartig zusammenfassen, wozu ein Christ in einem solchen Gespräch ja sagen kann und wo ihm ein entschiedenes Nein geboten ist. (Die wichtigsten Bibelstellen sind noch einmal in Klammern genannt). Dabei ist zu beachten, dass die Ja-Teile nicht mit Forderungen und Programmpunkten der Grünen identisch sind, sondern lediglich in diesen enthaltene positive Aspekte bezeichnen. Ferner benutzen wir nicht das Vokabular der Grünen, sondern formulieren vom Christlichen her; Worte wie „Sünde“ und „Unzucht“ z. B. sind in grünen Kreisen weithin Fremdworte.
Es versteht sich von selbst, dass ein solches Gespräch nur in dem Maße fruchtbar sein kann, in welchem der grüne Gesprächspartner offen und bereit ist, seine ideologischen Bindungen in Frage stellen zu lassen.
Und hier also das Ja und Nein des Christen.

Ja zu einem schonend haushaltenden Umgang mit der Schöpfung in Verantwortung vor Gott, ihrem Schöpfer (1. Mose 2, 15; 3. Mose 25, 23; Ps. 8, 5 ff. u. ö.).
Nein zu einer Vergötzung von Naturkräften und Naturgottheiten (z. B. im Feminismus) (Jer. 2, 13, Gal. 4; Kol. 2 u. ö.).

Ja zum Einsatz für den Frieden im Wissen um die menschliche Sünde und Unfähigkeit und im Vertrauen auf die Kraft Christi (Jes. 53, 5; Joh. 14, 27; Römer 5, 1; Gal. 5,22; Eph. 2, 14; Offb. 21 u. ö.).
Nein zur Utopie eines allein von Menschen zu schaffenden Weltfriedensreiches im illusorischen Vertrauen auf einen „guten aktivierbaren Kern im Menschen“ (1. Mose 8, 21; Ps. 51, 4; Jes. 48, 22; Jer. 6, 13f.; Römer3u.ö.).

Ja zum konsequenten Einsatz für das Leben von Mensch, Tier und Umwelt (1. Mose 2, 15; 5. Mose 22, 1 ff.; Spr. 12, 10 ff.; Jes. 11, 6 ff; Römer 8, 18ff.u. ö.).
Nein zur Tötung des Kindes im Mutterleib (2. Mo- se 20, 13; Ps. 22, 11; 71, 6; 139, 13 ff.; Jes. 46, 3; Jer. 1,5; Luk. 1,15.41.44).

Ja zur Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung von Mann und Frau (1. 12, 27; Gal. 3, 28; Eph. 5,21 ff. u. ö.).
Nein zur „Gleichartigkeit“ und „Gleichmachung“ von Mann und Frau (1. Mose 1, 27 f.; 5, 1 f.; 5. Mose 22,5; 1. Kor. 7, 17 ff.; Eph. 5,21 ff. u. ö.).

Ja zur Liebe gegen Sünder, die tätige Hilfe und Zuspruch der Vergebung einschließt (3. Mose 19, 18; Matth. 9, 12 f.; Joh. 8, 11; 1. Jo. 1 ff. u. ö.).
Nein zum Gutheißen der Sünde, z. B. der Unzucht und sexuellen Perversion (3. Mose 18; 5. Mose 22, 13 ff.; Matth. 19, 1 ff.; Joh. 8, 11; Römer 1, 26 ff.; l.Kor.5f.; Hebr. 13,4 u. ö.).

Ja zum Einsatz für mehr Demokratie und Menschenrechte auf konstruktivem und legalem Weg (Gal. 3, 28; Eph. 6.9; Phlm. 16 u. ö.).
Nein zu illegalen, anarchistischen und staatszerstörerischen Maßnahmen; nein zur (gezielten) Herbei-führung des Chaos und der zwangsläufig darauffolgenden Diktatur (Spr. 11, 11; Matth. 22, 15 ff.; Römer 13, 1 ff.; 1. Petr. 2, 13 ff. u. ö.).

Deshalb: Ja zu maßvollen und berechtigten Forderungen, die „der Stadt Bestes“ (Jer. 29, 7) suchen.
Nein zur neomarxistischen Taktik der „moralischen Überbietung“, die aus einer Haltung der Staatsfeindschaft heraus nur die „Brüchigkeit des bestehenden Systems“ aufzeigen will und daher gezielt Forderungen stellt, die unrealistisch oder unerfüllbar sind.

Liebe Freunde,
bitte lest und verbreitet dieses Buch im „Super-Wahljahr“ 2021!
Es ist inzwischen lieferbar!
Schalom, Euer Lothar Gassmann

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DIE GRÜNEN – Was steckt wirklich dahinter? Eine Enthüllung

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„Grün war die Hoffnung. Sie ist es für mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr! Die Grünen haben seit ihrer Gründung manche äußeren Wandlungen durchgemacht, aber im innersten Kern ist ihre Weltanschauung die gleiche geblieben. Bei dieser Weltanschauung handelt es sich um eine Kombination von Neomarxismus und Naturmystik.“
Dr. Lothar Gassmann, einstmals einer der Wegbereiter der Grünen und Autor dieses Buches

„An diesem Buch kommt kein ernsthafter Diskutant der Grünen vorbei!“
Helmut Matthies, langjähriger Chefredakteur des „Informationsdienstes der Evangelischen Allianz” (IDEA)

„Wenn die Grünen mit ihrer Fünf-vor-zwölf-These Stimmen fangen, dann ist es bereits eins vor zwölf für dieses Buch!“
Peter Hahne, Journalist, Bestsellerautor und langjähriger Redakteur des „Heute-Journals“

Der Autor:
Dr. Lothar Gassmann schrieb in seiner Jugend Flugblätter gegen Atomkraftwerke, ungesunde Lebensweise und Umweltzerstörung, die Massenauflagen erreichten. Er wurde dadurch einer der Wegbereiter der Grünen. Später distanzierte er sich von ihnen. Heute dient er als Christ Gott, und zwar als Prediger, Lehrer, Evangelist und Publizist.

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