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Hiob

„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“

Was das Buch Hiob uns in den Krisen des Lebens zu sagen hat

Von Dr. Lothar Gassmann
248 Seiten, stabiles Hardcover, Jeremia-Verlag, 18,80 Euro
Bestell-Link: https://jeremia-verlag.com/product/ich-weiss-dass-mein-erloeser-lebt-das-buch-hiob/

Haben wir Freude am Leben? Besitzen wir wache Sinne und einen gesunden Körper? Erfreuen wir uns an Familie und Kindern? Alles das ist nicht selbstverständlich! Oft wird einem erst dann bewusst, wie wertvoll alles das ist, wenn man es verloren hat.
Was geschieht, wenn Krisen kommen? Danken wir auch dann noch Gott dem HERRN? Wer sind wir, dass wir meinen, Gott für das Elend, das uns und der Menschheit widerfährt, anklagen zu können?
Gott ließ zu, dass Satan Hiobs Glauben prüfen konnte, und das war den Menschen verborgen. Die Antwort auf das Warum ist sehr spannend und betrifft uns alle, denn wir alle stehen in unserem Leben im Kampf zwischen Licht und Finsternis.
Möge diese Auslegung allen, die im Leidenskampf stehen, eine Hilfe sein!



Inhalt

Einleitende Gedanken
Lobe ich Gott auch dann, wenn es mir schlecht geht?
Widerstehe ich den Einflüsterungen des Bösen?
Vertraue ich auf die Rettung durch meinen Erlöser?
Wende ich mich mit allen Fragen an Gott?
Erkenne ich in schweren Wegen Gottes erzieherische Maßnahmen?
Staune ich über den allmächtigen Gott und Seine wunderbare Schöpfung?
Erkenne ich meine Nichtigkeit vor Gott?
Vertraue ich auf Gottes gnädiges Eingreifen?



Leseprobe:

Wir stellen fest, dass wir in einer gefallenen Welt leben. In dieser Welt kommen umfassende Krisen vor, wie beispielsweise Kriege, Erdbeben, Überschwemmungen, Stürme, Katastrophen, Seuchen, Krankheit und Tod. Es gibt individuelles, persönliches Leid, aber auch globales Leid, das über uns, als einzelne Individuen, hinausgeht.
Das persönliche Leid entsteht durch Krisen, die uns in unserem privaten Leben überfallen können. Das globale Leid jedoch betrifft ganze Volksgruppen, ganze Völker und manchmal sogar die ganze Menschheit.
Nicht immer, aber manchmal gibt es – und das ist für das Buch Hiob wichtig – einen sogenannten Tun-Ergehens-Zusammenhang. Man spricht auch von der Talionsregel: „So wie ich lebe, geht es mir auch: Wenn ich Gutes tue, geht es mir gut; wenn ich Schlechtes tue, geht es mir schlecht.“ Solches lehren ja manche Religionen, wie etwa der Hinduismus. Dessen Anhänger sagen: „Wenn du in diesem Leben viel Gutes getan hast, kommst du in der nächsten Verkörperung als Prinz wieder. Wenn du viel Schlechtes getan hast, dann kommst du als Ratte, als Bakterie, als Schwein oder Ähnliches wieder zur Welt.“
Dieser Tun-Ergehens-Zusammenhang – so viel Schuld, soviel Strafe – die Talionsregel trifft manchmal, aber nicht immer zu.
In Bezug auf Leiden finden sich manche Dinge, um die wir gar nicht wissen, die in der unsichtbaren Welt geschehen und durch die auch wir als Christen, ähnlich wie Hiob, geprüft werden. Ob wir dem HERRN auch da noch treu bleiben? Bleiben wir Ihm treu, wenn Leid über uns kommt, wenn wir nicht mehr gesund sind oder nicht mehr in guten Verhältnissen leben können? Auch derzeit, in der Corona- und Ukriane-Krise, wird unser Glaube geprüft!
Wie wir in den letzten Kapiteln von Hiob, bevor Gott selber spricht, in den Reden des Elihu erfahren werden, ist die beste Erklärung von Leid, dass es eine Erziehungsmaßnahme Gottes darstellt. Leid dient dazu, dass wir zu Gott umkehren, dass wir völlig auf Ihn vertrauen, dass wir unser Leben überdenken und Buße tun, wie es das Wort Gottes sagt. Das ist der Hauptgrund für Leiden: „Näher, mein Gott, zu Dir!“ – uns nicht von Ihm wegtreiben lassen, sondern zu Ihm hin.

Und hier die komplette Reihe BIBEL AKTUELL: https://jeremia-verlag.com/product-category/lothar-gassmann/bibel_aktuell/