Logo 66dpi H3cm
Judasbrief-Cover-687x1024

LESEPROBE aus:

DER JUDASBRIEF. Irrlehrer demaskiert!

Autor. Lothar Gassmann
Verlag:
Jeremia-Verlag
Bestellmöglichkeit: https://jeremia-verlag.com/product/der-judasbrief/

Gibt es auch heute Gottesdienste, die dem Herrn nicht gefallen? Prüfen wir uns selbst! Ich denke, von der Bibel her eindeutig abzulehnen sind folgende Formen von so genannten „Gottesdiensten“:
Interreligiöse Gottesdienste, bei denen Christen (oder die sich so nennen) sich mit Angehörigen fremder, heidnischer Religionen treffen, um zu „beten“. Hierbei wird das erste Gebot Gottes übertreten: „Ich bin der Herr, dein Gott ... Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben!“ (2. Mose 20, 2 f.).
Ökumenische Gottesdienste zwischen christlichen Kirchen, was etwas schwieriger zu beurteilen ist. Wie weit kann man da gehen? Kann man mit jedem, der sich „Christ“ nennt, und mit jeder Kirche, die sich „christlich“ nennt, gemeinsame Gottesdienste feiern? Ich denke, da gibt es Grenzen, die auch vom Wort Gottes ganz klar vorgegeben sind. Wenn etwa zu katholischen „Heiligen“ oder auch zu „Maria“ gebetet wird, was uns in der Bibel verwehrt ist, können wir keine gemeinsamen Gottesdienste feiern. Auch von Sekten und „Kirchen“, in denen massive Irrlehren vertreten werden, müssen wir uns fernhalten.
„Tiergottesdienste“ mit Hunden, Eseln, Pferden und Schweinen, die dazu eingeladen werden. Tiere können wir natürlich lieb haben, aber wir dürfen sie nicht vergötzen. Tiere haben nicht einen Geist wie der Mensch. Sie haben sicherlich Empfinden und Gemütsbewegungen, aber in den Gottesdienst gehören sie nicht. Dafür finden wir in der Bibel keine Stelle als Vorbild, auch wenn unser Herr sie geschaffen und lieb hat.
Friedensgottesdienste: Wir sind als Christen auch für Frieden, aber nicht für Frieden um jeden Preis. Vor allem sind wir nicht für einen Frieden, bei dem nicht Jesus allein gemäß Epheser 2, 14 unser Friede ist, sondern bei dem auf interreligiöse Weise alle möglichen „Friedensgestalten“ wie Buddha, Zarathustra und vielleicht sogar Mohammed hineingeholt werden. Dies kann nur ein Scheinfrieden sein, aus dem kein wirklicher Frieden erwachsen kann.
Spaßgottesdienste, bei denen „geblödelt“ wird. Auch bei okkulten Musikformen sollten wir äußerst vorsichtig sein, etwa bei Rhythmen, die aus afrikanischen Stammesreligionen stammen, oder bei Trancemusik aus dem Hinduismus. Solches dringt immer stärker in christliche Bereiche ein. Wir sollten uns weder in ungeistliche Ekstase noch in eine die Nüchternheit raubende Trance hineinbringen lassen, sondern den Herrn anbeten durch gesunde geistliche Lieder.
Heilungsgottesdienste: Ich glaube durchaus, dass Gott auch heute heilen und Wunder tun kann. Es gilt dann aber Jak. 5: Man soll die Ältesten rufen, die Sünden bekennen, sich salben lassen und über sich beten lassen. Aber man soll keine Show veranstalten!
Wir sollten uns fragen: Feiern wir Gottesdienst nach Gottes Wort und Willen? Wird das Abendmahl bei uns nur an Gläubige ausgeteilt, die es auch würdig empfangen können, ohne es zum Gericht zu nehmen? Halten wir uns von allen falschen und gotteslästerlichen „Gottesdiensten“ fern? Denn dies ist der Weg Kains - und damit sollen wir keine Gemeinschaft haben.