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Zwischenruf

“Ich möchte schreien, dass man`s vom Südpol bis zum Nordpol hört, dass die Menschen doch Gott fürchten und ihm die Ehre geben sollten; denn sie sind blind und benebelt vom Zeitgeist, vom Gott dieser Welt.” -

Das sagte der frühvollendete württembergische Erweckungsprediger Ludwig Hofacker (1798-1828). In seiner kurzen Wirkungszeit rief er Tausende vom Weg des Verderbens zurück und lud sie in die geöffneten Liebesarme Jesu Christi ein.
Auch heute sind die meisten Menschen gefangen im Nebel des Zeitgeistes. Die Verführungen und Ideologien sind nicht mehr zu zählen. Satan zieht alle Register, um Menschen vom Weg des Lebens fernzuhalten. Nachfolger Jesu Christi, die dies durchschauen, leiden darunter, dass so viele in den Abgrund laufen. Man möchte schreien vor Schmerz und Liebe zu den Verlorenen.
Dieses Büchlein möchte ein solcher Schrei – oder bescheidener gesagt: ein Zwischenruf – sein. Ein Zwischenruf im Getriebe einer Welt, die auf das Kommen des Antichristen zusteuert. Unter den unzähligen Verführungen und Gefahren konnten nur einige wenige herausgegriffen werden – und auch diese nur in bruchstückhafter Form.
Zwischenrufe sind immer auf aktuelle Anlässe bezogen, und so greife ich auf Ereignisse der letzten Jahrzehnte zurück, zu denen ich Stellung bezogen habe – sei es in Form von Artikeln, Leserbriefen, Interviews, Rezensionen oder Gedichten. Unter der Vielzahl meiner Stellungnahmen (es sind in den 50 Jahren von 1970 bis 2020 mehrere Hundert gewesen) wähle ich exemplarisch solche aus, welche auch heute noch aktuell sind und manchen Sprengstoff in sich bergen.
So hoffe und bete ich, dass diese Zwischenrufe weiter erklingen und dazu beitragen, Menschen zur Umkehr zu rufen und das Gericht über unseren Häuptern noch aufzuhalten.



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ZWISCHENRUF!

Stellungnahmen zu Zeitentwicklungen

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2 Leseproben daraus:


Endzeitliche Zusammenhänge

Abschaffung des Buß- und Bettags, kirchliche Segenshandlungen für Homosexuelle, “Toronto-Segen” und Friedensschluss mit Israel - besteht zwischen diesen Erscheinungen ein heilsgeschichtlicher Zusammenhang? Ich meine “Ja” und möchte dies kurz begründen.
Jesus hat für das Ende der Zeiten (bevor er wiederkommt) eine sich immer schneller anbahnende Eskalation von Entwicklungen vorausgesagt. Unter diesen nehmen Gesetzlosigkeit, Verführung, falsche Zeichen und Wunder sowie das Ringen um Israel eine Schlüsselstellung ein (vgl. Mt 24,4 ff. 12. 15ff. 24)
Die Gesetzlosigkeit, die Absage an die guten Gebote Gottes, erleben wir heute auf vielen Gebieten. Ganz vorne steht die “Segnung” von homosexuellen Partnerschaften, die Gottes Wort als Sünde und Gräuel kennzeichnet (vgl. 3. Mo 18,22.29; Röm 1,26 f.; 1. Kor 6,9 f.). Darin, dass kirchliche Gremien hier eine Vorreiterrolle übernehmen, zeigt sich die Erfüllung der Prophezeiung: “Das Gericht beginnt am Hause Gottes” (1. Petr 4,17).
Ein Volk, das solche Handlungen “absegnet” und Sünde auf den verschiedensten Gebieten toleriert, möchte nichts wissen von Buße und Gebet. Deshalb ist die Abschaffung ausgerechnet des Buß- und Bettages als ersten Feiertages, der finanziellen (!) Erwägungen zum Opfer fällt, eine logische Konsequenz. Man möge allerdings nicht glauben, dass auf einer Politik Segen liegen kann, die einen Feiertag “streicht”, der gerade Buße und Gebet immerhin noch symbolisiert hat.
Gleichzeitig mit dem Eintreten eines massiven Abfalls vom christlichen Glauben wird behauptet, es gebe plötzlich große geistliche “Erweckungen”. So erfreulich dies wäre, so bedenklich stimmt es, dass bei dem sogenannten “Toronto-Segen” Ereignisse beobachtet wurden, die eher an okkulte als an göttliche Einwirkung erinnern: Schreien, hysterisches Lachen, Hinstürzen, krampfartige Zuckungen u. ä. Eine falsche, endzeitliche Sucht nach Zeichen und Wundern (vgl. Mt 24,24; 2. Thess 2,9 ff.; Offb 13,13) droht zunehmend die rettenden Wunden Jesu zu verdecken. Mit dem Überhandnehmen der Gesetzlosigkeit in Staat und Kirchen geht offensichtlich ein Eindringen okkulter Mächte in “fromme” Kreise einher.
In dieses Gesamtbild fügt sich nahtlos, was zur Zeit in Israel geschieht: Friedensvertrag um Friedensvertrag wird geschlossen um den Preis von Land. So erfreulich ein dauerhafter Friede wäre - mit den Aussagen der biblischen Prophetie lässt er sich nicht vereinigen. Am Ende der Tage “werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln” (Sach 12,3). “Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr - dann wird sie das Verderben schnell überfallen” (1. Thess 5,3). Nähern wir uns bereits diesem Zustand?
Alles in allem - und es wären noch weitere Beispiele zu nennen - eilen wir mit Riesenschritten auf die Wiederkunft Jesu zu. Wir spüren bereits etwas von den Gerichten, welche dem Kommen des Herrn vorausgehen. In dieser Lage gilt allen Glaubenden die Verheißung: “Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht” (Lk 21,28).

Achtung: Ideologie!

Nationalsozialismus
Der „Führer“ ersetzt Gott.
Die Zugehörigkeit zur „arischen Rasse“ ersetzt die Erlösung.
Das „Tausendjährige Dritte Reich“ des „Führers“
ersetzt das Reich Jesu Christi.

Kommunismus
Der Mensch ersetzt Gott.
Der Klassenkampf ersetzt die Erlösung.
Die “klassenlose Gesellschaft” ersetzt das Paradies.

Neomarxismus (Frankfurter Schule)
Der Mensch ersetzt Gott.
Ständige Diskussion ersetzt Gottes Offenbarung.
„Bedürfnisse“ ersetzen die Moral.

Gott-ist-tot-Theologie/Genitiv-Theologien
(Theologie der Hoffnung, Befreiung, Revolution usw.)
Der Mensch ersetzt Gott.
Menschliche Aktion ersetzt Gottes Werk.
Menschliche Solidarität ersetzt Gottes Reich.

Feminismus
Weibliche Gottheiten ersetzen Gott den Vater.
Das Blut der menstruierenden Frau
ersetzt das Blut Jesu Christi.
Lesbische Beziehungen ersetzen die Ehe.

Gurukulte aus dem Fernen Osten
An die Stelle Jesu tritt der Guru.
An die Stelle des Sühneopfers Jesu am Kreuz
treten religiöse Selbsterlösungspraktiken.
An die Stelle der christlichen Ethik tritt:
- entweder platte Unmoral (z.B. Bhagwan, Children of God)
- oder eine falsche, übersteigerte Askese
(z.B. Hare Krishna, Ananda Marga).

Islam
An die Stelle des dreieinen, persönlichen
und sündenvergebenden Gottes der Bibel
tritt der ferne, unpersönliche Allah des Koran.
An die Stelle des Gottessohnes Jesus Christus
tritt Mohammed als ein antichristlicher Prophet.
An die Stelle des erlösenden Sühneopfers Jesu
tritt der Versuch der Selbsterlösung durch Rezitieren,
Beten, Fasten, Almosengeben und Wallfahren.

New Age
An die Stelle des lebendigen persönlichen Gottes
tritt eine unpersönliche magische Kraft.
An die Stelle des Sühneopfers Jesu
tritt die Selbsterlösung
durch spirituelle Techniken und Reinkarnation.
An die Stelle der christlichen Wahrheit
tritt die universale Einheit der Völker und Religionen,
welche in einem neuen antichristlichen
Turmbau zu Babel gipfelt.

Ökumene der Religionen
An die Stelle des Friedens mit Gott tritt der Religionsfriede.
An die Stelle der christlichen Wahrheit
tritt die religiöse Einheit.
An die Stelle des messianischen Friedensreiches Jesu Christi
tritt das selbsterrungene
Friedensreich der „Weltgemeinschaft“,
welches ins Antichristliche mündet.

Und HIER der Link zu meinem Selbstverlag:
https://www.amazon.de/Dr.-Lothar-Gassmann/e/B07P88MCT5/ref=dp_byline_cont_book_1