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Die Bergpredigt von Jesus Christus:
Wie können wir danach leben?
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Seligpreisungen, Vaterunser, Feindesliebe, sexuelle Reinheit, Schätze im Himmel – die Bergpredigt ist die bekannteste Rede der Welt, das Lebensprogramm Gottes für seine Gemeinde. Wie können wir sie verstehen und danach leben?

Aus dem Inhalt:
Die Seligpreisungen
„Ihr seid das Salz der Erde“
„Ihr seid das Licht der Welt“
Die bessere Gerechtigkeit der Jünger Jesu Christi
Versöhnung ist besser als Hass
Der Weg zur sexuellen Reinheit
Ehescheidung und der Wille Gottes
Darf ein Christ schwören?
Vergeltung oder Vergebung?
Die Feinde lieben – (wie) ist das möglich?
Gute Werke und der Lohn im Himmel
Beten – aber wie?
Das Vaterunser
Fasten – auch heute noch?
Schätze auf Erden oder im Himmel?
Sorgen oder vertrauen?
Richtet nicht! Aber prüfet die Geister!
Der breite und der schmale Weg
Wölfe in Schafskleidern
Haus auf Fels oder Haus auf Sand?

LESEPROBE:

Die Bergpredigt steht im Matthäus-Evangelium Kapitel 5-7 und ist die wohl bekannteste Rede der Menschheitsgeschichte. Sie ist die Magna Charta, die Grunderklärung des Himmelreiches bzw. Gottesreiches. Selbst Nichtchristen berufen sich darauf und haben Gedanken aus der Bergpredigt übernommen. Der Hindu Mahatma Gandhi zum Beispiel begründete seine Lehre der Gewaltlosigkeit u.a. mit dem Gebot Jesu „Liebet eure Feinde!“. Gandhi sagte, dass er solche Teile der Bergpredigt übernehmen wolle, aber an Jesus als den Sohn Gottes könne er nicht glauben. Welche Tragik! Aber wir sehen: Bedeutende Nichtchristen und auch Humanisten schätzen die Größe der Ethik, die Größe der Lehre, die Jesus verkündigt.
Allerdings möchte ich gleich vorausschicken, dass wir die Lehre Jesu nicht von Seinem Leben, Seinem Sterben und Auferstehen trennen können, wie es Nichtchristen tun. Jesu Lehre und Leben gehören untrennbar zusammen. Wir können den Bergprediger nicht haben ohne den Gekreuzigten und Auferstandenen. Denn was der Herr Jesus in Seiner Bergpredigt verkündigt, kann kein Mensch halten ohne die Kraft des Gekreuzigten und Auferstandenen, ohne das Wirken des Heiligen Geistes in unseren Herzen. Je mehr wir davon hören werden, umso mehr bemerken wir unser Überfordertsein, unser eigenes Ungenügen, unsere Kraftlosigkeit und Unfähigkeit. Nur Christus in uns kann helfen, das zu wirken, was Er uns ins Herz legen möchte durch Seine gewaltigen und in der Weltgeschichte unübertroffenen Worte.
Ausleger haben die Bergpredigt verglichen mit einem Gebirge, in das wir hinaufsteigen dürfen Schritt für Schritt, wo es immer höhere schwindelnde Höhen gibt und immer gewaltigere Erkenntnisse. Wenn die Menschen danach leben würden, würde es keine Kriege geben, keine Gewalt, keinen Hass und keine Unterdrückung. Dann würden alle in Frieden und Gerechtigkeit miteinander leben können. Und dies möchte beginnen mit denen, die wirklich Jünger und Jüngerinnen Jesu sind, mit den wirklichen Christen, die die Kraft haben, danach zu leben.