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WAS IST ZEIT? UND WAS MACHEN WIR AUS DER ZEIT, DIE WIR NOCH HABEN?
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Vergeudest Du Deine Zeit - oder setzt Du sie sinnvoll ein? Denke nach! Schaue dieses Video:
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DAS GEHEIMNIS DER ZEIT
Die Struktur der Zeit als Gottesbeweis
Wieder geht ein Jahr zu Ende. Zeit – was ist das eigentlich? Woher kommt die Zeit? Wohin geht sie? Wer lenkt sie? Und warum ist die Struktur der Zeit ein Gottesbeweis? Mit diesen spannenden und wichtigen Fragen beschäftigt sich diese Schrift.
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In Epheser 5,16 lesen wir: „Kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse!“ Was machst Du mit Deiner Zeit?
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Bedenke: Deine Zeit kommt nicht von Dir, sondern von dem, der Dich geschaffen hat: Gott. Er hat Dir die Zeit anvertraut und möchte sehen, was Du damit machst!
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Setzt Du sie sinnvoll ein oder vergeudest Du sie? Dienst Du dem HERRN oder dem Teufel? Ist Dein Dichten und Trachten auf Jesus ausgerichtet oder auf kurzlebige Vergnügungen?
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Es hat einmal jemand gesagt. „Ein Christ hat nie Urlaub.“ Nun, natürlich dürfen auch wir Christen Urlaub machen. Gott möchte nicht, dass wir bis zum Burnout (Ausbrennen) arbeiten. Aber gemeint ist, dass wir auch im Urlaub Christen sind. Das heißt: Wir leben nicht heute so und morgen anders. Wir leben nicht am Sonntag als Christen und am Montag als Heiden. Vielmehr ermahnt uns das Wort Gottes: „Seid allezeit bereit, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die in euch ist!“ (1. Petrus 3,15). Allezeit!
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Wie können wir unsere Zeit sinnvoll und Gott wohlgefällig auskaufen? Wir können zum Beispiel Kranke besuchen und Einsame trösten. Wir können Kindern die Frohe Botschaft verkündigen und Jugendlichen in ihren Anfechtungen beistehen. Wir können auf der Straße predigen und missionarische Flyer in Briefkästen verteilen. Wir können auf der Arbeitsstelle glaubwürdige Zeugen Jesu sein und uns auch gegenüber Atheisten und Andersgläubigen zu Jesus Christus bekennen. Es gibt so viele Möglichkeiten, dem HERRN zu dienen. Lassen wir sie doch nicht verstreichen! Kaufen wir die Zeit aus, denn es ist böse Zeit und Gott möchte, dass wir ein Licht in dieser dunklen Welt sind. Lassen wir uns doch lenken, wem wir den Weg zum Himmel zeigen können! Der HERR wird Deine Dienstbereitschaft reichlich segnen.
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Es hat einmal jemand ausgerechnet:
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Bei einem Lebensalter von 70 Jahren hat der Mensch ungefähr 25 Jahre geschlafen, 10 Jahre gearbeitet, 6 Jahre gegessen, 4 Jahre sich an-, aus-, und umgezogen, 3 Jahre sich gewaschen und gereinigt, 3 Jahre auf Straßenbahn, Omnibus oder Eisenbahn gewartet, 2 Jahre in Geschäften und Ämtern zugebracht. Bleiben 17 Jahre Zeit. Womit hat er diese verbracht? Vielleicht mit virtuellen Medien, süchtig machenden Spielen und anderem sinnlosem Zeitvertreib? Oder hat er Gott gedient?
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Nochmals die Frage: Wie kann ich meine Zeit wirksam und sinnvoll ausfüllen.
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Nehmen wir das Beispiel eines der größten Erfinder: Thomas Alva Edison (1847-1931). Als er 80 Jahre alt war, hatte er hunderte Patente angemeldet. Seine Werkstatt verwandelte die Welt! Er erfand wichtige Elemente für Telegraphie und Elektrizität, den Phonographen, die Glühbirne und vieles mehr. Er arbeitete oft 18 Stunden am Tag. Er aß nur, wenn er hungrig war, und schlief nur, wenn er müde war. Er war der Meinung: "Zeit ist nicht ein Gut, das man für die Zukunft aufbewahren könnte. Sie muss Stunde für Stunde investiert werden, sonst rennt sie für immer dahin." Von Thomas Alva Edison wird berichtet, dass er mitunter sogar hunderte Experimente durchführte, bis er sein Ziel erreichte. Wenn er wieder keinen Erfolg hatte, meinte er: "Heute habe ich gute Ergebnisse! Ich weiß nun einen weiteren Weg, wie es nicht geht."
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Edison war ein Erfinder. Wie aber kann ich mit meiner Zeit Gott dem HERRN dienen? In einem Missionsbericht lesen wir ein bewegendes Beispiel:
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Einer der Bahnbrecher des Evangeliums in Indien war der englische Missionar Henry Martyn (1781-1812). Als er sich auf seine Aussendung vorbereitete, riet ihm der Arzt wegen seiner zarten Gesundheit davon ab und meinte, er habe nach seiner Schätzung nicht mehr als sieben Jahre noch zu leben. Martyn antwortete erfreut: "Sieben Jahre, wieviel Gutes kann man in dieser Zeit wirken!"
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In Indien erkannte er die Notwendigkeit einer Mission unter den Mohammedanern, von denen viele Millionen dort lebten. In kurzer Zeit lernte er Persisch und machte sich daran, die Bibel mit Hilfe eines Arabers in die persische Sprache zu übersetzen. Er übersetzte das gesamte Neue Testament und Teile des Alten Testaments in Urdu sowie ins Persische und Judäo-Persische.
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Der angespannten Arbeit erlag seine schwache Kraft. Die Ärzte bestanden auf einem Wechsel des Klimas. Zur selben Zeit aber stellte sich zu Martyns Bestürzung heraus, dass das von ihm übersetzte und eben zum Druck gegebene Neue Testament in Persisch voller arabischer Ausdrücke und in einer schwer verständlichen Gelehrtensprache geschrieben war. Eine Umarbeitung war nötig. Mit erstaunlicher Spannkraft entschloss sich der kranke Mann zur Reise nach Persien.
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Lange dauerte die stürmische und mühsame Seefahrt dorthin. Am 30. Mai 1811 betrat er das Land, um alsbald als Perser gekleidet und wie ein Perser lebend ins Innere zu reisen. In der Stadt Schiras angelangt, übte er seine Sprachkenntnis in Unterredungen mit persischen Gelehrten und bearbeitete sein Neues Testament noch einmal. Dies Werk vollbrachte er in acht Monaten mit einem von Fiebergluten verzehrten Körper. Noch nicht 32 Jahre alt, starb er am 12. Oktober 1812. Noch heute ist Martyns Bibelübersetzung die Grundlage der im Gebrauch befindlichen Heiligen Schrift in persischer Sprache. Ebenso wirkt sein tapferes kurzes Leben als Werbung für den Dienst der Mission weiter. Ein von ihm überlieferter Ausspruch lautet: „Lasst mich ausbrennen für Gott!“
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Ich könnte noch viele weitere Beispiele von Brüdern und Schwestern nennen, die ihr Leben ganz in den Dienst des HERRN Jesus gestellt und ihre Zeit effektiv ausgekauft haben. Einer davon war John Wesley (1703-1791), zusammen mit George Whitefield der maßgebliche Begründer des Methodismus. Wesley ritt unermüdlich von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf. Er hielt oft täglich vier bis fünf Predigten. Man schätzt aufgrund seiner Tagebücher, dass er bis zu seinem Tod insgesamt 40.000 Predigten gehalten hat, durch die Hunderttausende Menschen zum rettenden Glauben an Jesus Christus fanden. Er sagte folgenden weisen Satz:
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"Obwohl ich immer in Eile bin, bin ich niemals in Hetze, weil ich nur so viel Arbeit auf mich lade, wie ich ruhigen Herzens bewältigen kann."
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Liebe Seele: Kaufe die Zeit aus, die Gott Dir zuteilt, dann wirst auch Du im Segen wirken.
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