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Sieben Gründe, warum ich kein Pfingstler oder Charismatiker bin.
In Liebe vorgetragen
Einleitung
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Ich werde immer wieder gefragt, warum ich nicht Teil der pfingstlich-charismatischen Bewegung bin. Das möchte ich hiermit von der Bibel her begründen. Zuerst werde ich nach meinem persönlichen Hintergrund einen kurzen geschichtlichen Abriss der Entstehung dieser Bewegung geben. Darauf folgen sieben Gründe, warum ich kein Pfingstler oder Charismatiker im Sinne dieser Bewegungen bin. Zuletzt möchte ich sieben Verhaltensweisen vorstellen, was wir als Christen tun können, wenn wir mit dieser Bewegung in Kontakt sind oder geraten.
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Es sind weltweit über 500 Millionen Menschen bzw. Christen, die sich zu diesen Bewegungen zählen. Was bringt so viele Menschen dazu und was beeindruckt sie in dieser Bewegung? Und warum haben wir hier kritische Anfragen von der Heiligen Schrift her?
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Persönlicher Hintergrund
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Ich selber war nur ein Jahr lang in einer Pfingstgemeinde, aber das war das erste Jahr meines Glaubens. Ich war damals noch in der Esoterik, der alternativen Lebensweise, in der grünen Bewegung und all diesen Dingen verankert.
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Auf dem Gymnasium, das ich besuchte, gab es einen Schüler-Bibelkreis. Das ist eine sehr gute Sache und da waren einige gläubige Schüler und Schülerinnen, welche mich sehr durch ihr Leben, ihre Einfachheit und Bescheidenheit beeindruckt haben, sodass ich auch in diesen Kreis ging. Damals, mit 16 / 17 Jahren, war ich noch in der Katholischen Kirche und hatte von meinem katholischen Religionslehrer ein Neues Testament geschenkt bekommen. So habe ich damals zum ersten Mal einen Teil der Bibel gelesen. In der Schule befand sich ein Klassenkamerad, der mich besonders durch seine Hingabe an den Herrn beeindruckt hat. Dieser war ein Sohn eines Pfingst-Pastors. Als ich mich dann mit 18 Jahren bekehrt hatte und zum Herrn Jesus gekommen war, ging ich ein Jahr lang in diese Gemeinde und zusätzlich parallel noch in eine andere - doch da ist mir zunächst nichts Spektakuläres aufgefallen.
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„Der Andreas ist umgefallen und redet jetzt in Zungen“
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Aber dann fand eines Tages eine Evangelisation in Pforzheim gemeinsam mit verschiedenen Pfingstgemeinden statt, zu welcher auch mein Freund aus der Schule hinging und mich dazu einlud. Ich saß hinten neben seiner Mutter und ich habe sie am Schluss gefragt: "Was ist denn da vorne passiert?". Daraufhin hat sie mir gesagt: "Der Andreas ist nach vorne gegangen und umgefallen. Er hat sich die Hand auflegen lassen, liegt auf dem Rücken und redet jetzt in Zungen."
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Dann habe ich gesehen, wie Menschen auf der Bühne kreuz und quer lagen und gezuckt und gezappelt haben. Das war mir so unheimlich, dass ich von da an nicht mehr in diese Pfingstgemeinde gegangen bin, sondern nur noch in die andere Gemeinde, die sich zum Pietismus zählte, der damals noch konsequent Abstand von der Pfingstbewegung hielt (heute ist es teilweise nicht mehr so).
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Damals - es war im Jahr 1977 - habe ich mich gefragt. Was ist das eigentlich, was ist da geschehen? Die Pfingstgemeinde, in die ich anfangs gegangen war, war selber eher gemäßigt. Aber sobald sie mit den anderen Pfingst- und Charismatischen Gemeinden zusammen evangelisierte, sind diese seltsamen Dinge passiert, ohne dass sie sich davon distanzierte …
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Der Autor, Dr. theol. Lothar Gassmann, war selbst eine Zeitlang in einer Pfingstgemeinde beheimatet und kennt viele Pfingstler und Charismatiker als ernsthafte und überzeugte Christen. Trotzdem hat er dringende Anfragen an diese einflussreiche Bewegung und erklärt, warum er sich ihr nicht anschließen kann. Dabei argumentiert er ausschließlich von der Bibel her.
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