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Heute 20.15 Uhr Premiere auf YouTube:
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Gott befreit Sein Volk als der Gefangenschaft und beruft Mose als Retter Israels.
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Erlebe die die Dramatik des Geschehens durch dieses Musical von Dr. Lothar Gassmann mit.
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Er schreibt: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich die hörbare Veröffentlichung meines Musicals, das ich bereits in den 1980er-Jahren schrieb, noch erleben würde."
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Hier hörst du 7 Lieder aus dem Musical.
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Für die Aufführung des gesamten Muicals gibt es ein Textbuch mit Handlung und Dialogen (Auszug siehe HIER!)
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Autor: Dr. Lothar Gassmann
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Musik: Suno, nach Vorgaben des Autors
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Hebräische und ägyptische Frauen und Männer
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1. Szene: Israels Bedrückung in Ägypten (2. Mose 1; 2,23-25)
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Die Israeliten (gespielt von Kindern) schleppen Steine (echte Steine oder z.B. Pappkartons) für den Pyramidenbau. Stöhnen und Klagerufe.
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Sprecher: Wir befinden uns im alten Ägypten zur Zeit der mächtigen Pharaonen. Große Städte und Pyramiden werden gebaut. Die Ägypter halten sich ein fremdes Volk, das vor Jahrhunderten zu ihnen gekommen ist, als Sklaven. Es sind die Israeliten, das Volk Gottes. Die Ägypter machen ihnen das Leben schwer, indem sie sie Ziegel brennen und Steine schleppen lassen. Die Israeliten sind verzweifelt. Sie klagen und schreien laut zu Gott um Hilfe.
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Chor der Israeliten (singt):
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1. Wir schuften und schleppen in Knechtschaft und Ketten
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die Ziegel und Steine im feindlichen Land.
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Wir müssen uns plagen. Wir werden geschlagen
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und unsere Kehlen sind ausgebrannt.
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2. Wir denken an Tage, die glücklicher waren.
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Wir lebten in Freiheit. Das Leben war schön.
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Doch das ist vergangen. Jetzt sind wir gefangen.
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Wir müssen uns plagen und untergeh`n.
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Refrain: O Gott, unser Vater, wir rufen dich an:
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Sende den Retter, der uns befreien kann!
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3. Wer wird uns erretten aus Knechtschaft und Ketten?
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Wer sieht unser Leiden im feindlichen Land?
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Wer hört unser Schreien? Wer wird uns befreien?
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Wer führt uns nach Hause mit starker Hand?
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Alle verlassen traurig mit gebeugtem Kopf die Bühne.
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2. Szene: Moses Geburt und wunderbare Errettung (2. Mose 2,1-10)
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Ein Körbchen mit einem "Baby" (einer Puppe) darin steht am Rande der Bühne.
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Sprecher: So schreien die Israeliten zu Gott. Und Gott erhört ihr Rufen. Ein Kind wird geboren: Mose. Dieser soll der Retter seines Volkes werden. Als Mose zur Welt kommt, lässt der Pharao, der König Ägyptens, alle neugeborenen Knaben der Israeliten töten. Deshalb versteckt ihn seine Mutter drei Monate vor den Verfolgern. Als sie aber ihr Baby nicht mehr verbergen kann, nimmt sie ein Körbchen, legt das Kind hinein und setzt es am Ufer des Flusses Nil im dichten Schilf aus. Dort findet es die Tochter des Pharao.
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Die Tochter des Pharao kommt mit zwei Freundinnen auf die Bühne gelaufen.
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Tochter des Pharao (vergnügt): Kommt, wir wollen baden!
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1. Freundin: Das Wasser ist warm.
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2. Freundin: Seht, was ist das? (Sie zeigt auf das Körbchen mit dem "Baby" darin.)
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Tochter des Pharao: Ein Baby! ‑ Es ist eins von den hebräischen Kindern. ‑ (Sie liebkost es, wiegt es in ihren Armen und singt.)
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1. Kleines Baby, schwaches Baby,
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du bist schutzbedürftig und so zart!
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Kleines Baby, armes Baby!
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Viele Menschen um dich her sind hart.
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als ein Mensch so wunderbar,
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und kein anderer soll dir was Böses tun,
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vom ersten bis zum letzten Tag
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und sollst stets in meinen Armen ruh`n.
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2. Kleines Baby, süßes Baby,
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wirst du morgen noch am Leben sein?
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Du sollst leben und gedeihen.
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Wer dich annimmt, darf sich an dir freu`n.
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Sprecher: So nimmt die Tochter des Pharao das Baby als ihren Sohn zu sich. Sie nennt ihn Mose; denn Mose heißt: Ich habe ihn aus dem Sumpf gezogen.
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Die Mädchen gehen mit dem Körbchen und dem "Baby" von der Bühne ab.
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3. Szene: Mose erschlägt einen Ägypter (2. Mose 2,11-15)
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Sprecher (liest mit Pausen, während das Gelesene gleichzeitig gespielt wird): Viele Jahre sind vergangen. Der kleine Mose ist zu einem großen Mann herangewachsen. - Eines Tages geht Mose hinaus zu seinen hebräischen Landsleuten. Diese müssen schwere Steine schleppen und Ziegel brennen für den Bau der Städte und Pyramiden. - Plötzlich sieht Mose, wie ein ägyptischer Aufseher einen seiner hebräischen Landsleute auspeitscht. Da packt Mose ein böser Zorn. Und er stürzt sich auf den Ägypter und schlägt ihn tot.
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Mose (singt stark bewegt): Mein Volk soll frei sein,
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Bringt die Unterdrücker um!
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Aber nein – was habe ich getan?
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Oh Gott, sieh meine Schuld nicht an!
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Mose tritt ab. ‑ Während der Sprecher liest, kommen zunächst zwei streitende Männer und dann Mose auf die Bühne.
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Sprecher: Am andern Tag geht Mose wieder hinaus und sieht zwei Israeliten miteinander streiten.
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1. Mann: Ich habe mehr Steine getragen als du.
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1. Mann: Lüge nicht! Ich! ... (schlägt den anderen)
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Mose: He! Hört auf! Warum streitet ihr? Und du, warum schlägst du deinen Nächsten?
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2. Mann: Was willst du denn hier? Bist du unser Richter? Willst du uns auch umbringen wie den Ägypter gestern?
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Mose (erschrocken): Woher wisst ihr das?
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1. Mann: Das wissen alle hier. Ich rate dir zu fliehen, bevor es der Pharao erfährt.
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Mose weicht langsam zurück und verlässt dann fluchtartig die Bühne. Alle treten ab.
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Sprecher: So muss Mose aus Ägypten fliehen. Er kommt in das Land Midian. Dort lernt er Zippora kennen, die Tochter des Priesters Jethro. Diese nimmt er zur Frau. Viele Jahre lebt Mose in der Stille und züchtet Schafe. Er denkt über sein Unrecht nach und gewinnt Gott immer lieber. Eines Tages erlebt er in der Nähe des Berges Horeb ein großes Wunder.
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4. Szene: Moses Berufung am brennenden Dornbusch (2. Mose 3 und 4)
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Ein "brennender Dornbusch", dargestellt durch einen Busch, der mit einem roten Tuch behängt ist. Die Szene verlangt, wenn möglich, Lichteffekte (etwa eine Lampe unter dem Busch und roten Tuch - oder ein Scheinwerfer, der den Busch anstrahlt).
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Mose (nähert sich langsam dem Busch):
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Was für eine seltsame Erscheinung:
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ein Busch, der brennt und doch nicht verbrennt!
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(singt:) Großes Wunder Gottes, seltsame Erscheinung!
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Staunend stehe ich davor.
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Großes Wunder Gottes, seltsame Erscheinung!
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Refrain: Mose, Mose, zum Retter hat dich Gott berufen.
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Mose, Mose, zum Retter hat dich Gott bestimmt.
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1. Nicht mit Heer und Waffen,
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sondern nur durch Gottes Kraft
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kann Befreiung gescheh`n.
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Du sollst Gottes Bote sein.
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Du sollst Israel befrei`n
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und du sollst jetzt geh`n.
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2. Sage nicht: "Ich bin zu schwach."
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Sage nicht: "Ich bin zu alt.“
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Weiche Gott nicht länger aus,
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wenn zum Dienst er dich ruft.
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Gott der HERR hat dich gesandt
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und er nimmt dich bei der Hand.
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Während der Chor sang, hat sich Mose anbetend niedergeworfen. Nun erhebt er sich und verlässt langsam und ergriffen die Bühne.
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5. Szene: Im Palast des Pharao (2. Mose 5-12)
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Ägyptisch‑orientalischer Palast. Hofstaat, Dekoration und Kleidung der handelnden Personen bleiben der Fantasie und den Möglichkeiten der Ausführenden überlassen. Pharao und sein Hofstaat befinden sich auf der Bühne. Diener wedeln dem Pharao Kühlung zu.
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Sprecher: Mose gehorcht Gottes Ruf und geht gemeinsam mit seinem Bruder Aaron zum Pharao.
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Mose und Aaron kommen auf die Bühne. Der Pharao empfängt sie kühl.
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Aaron: Höre, Pharao! Der HERR, der Gott Israels, hat zu uns gesprochen. Und er verlangt, dass du die Knechtschaft unseres Volkes beendest und es ziehen lässt.
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Pharao: Frechheit! Das kommt gar nicht in Frage! Ich weiß nichts von einem Gott Israels. Das Volk bleibt hier!
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Aaron: Lass dich warnen ...
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Pharao: Nein! Ihr wollt euch nur vor der Arbeit drücken. Zur Strafe werde ich euch noch mehr Arbeit auferlegen. Das wird euch solche Faxen austreiben.
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Mose, Aaron und Chor singen: 1. Pharao, Pharao, verstocke nicht dein Herz!
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Gottes Wille muss gescheh`n.
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Du kannst ihm nicht im Wege steh`n.
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Höre jetzt, höre jetzt, bald ist es zu spät,
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weil dann Gottes Strafgericht über dich ergeht.
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2. Pharao, Pharao, lass Israel jetzt zieh`n!
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Halt es nicht mehr länger hin!
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Dein Zögern hat doch keinen Sinn.
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Lass uns frei, lass uns frei! Es ist höchste Zeit.
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Sonst versinkt dein ganzes Volk in Klagen und in Leid.
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Pharao (schreit): Nein! Hinaus mit euch! Hinaus!!!
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Mose und Aaron gehen ab. Der Pharao bleibt gestikulierend und mit erhobener Faust zurück.
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Sprecher: Aber der Pharao hört nicht auf Mose und Aaron. Er verschließt sein Herz gegen Gott. Daraufhin kommen zehn schreckliche Plagen über Ägypten.
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Man hört zunehmendes Rumoren und Wehklagen des Volkes hinter der Bühne. Nacheinander stürzen Boten mit Schreckensmeldungen zum Pharao auf die Bühne.
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Boten (in großer Aufregung, schreiend): Blut! ‑ Frösche! ‑ Stechmücken! ‑ Stechfliegen! ‑ Viehpest! ‑ Blattern! ‑ Hagel! ‑ Heuschrecken! ‑ Finsternis! ‑ Mein Sohn ist tot! --- (einstimmiger Schrei:) Pharao, lass Israel ziehen!!!
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Pharao (mit wachsendem Entsetzen, ängstlich zurückweichend): Sie sollen ziehen.
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Alle gehen von der Bühne.
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6. Szene: Der Auszug Israels aus Ägypten (2. Mose 12-15)
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Der Chor der Israeliten zieht jubelnd und tanzend auf die Bühne.
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Chor der Israeliten (singt):
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Refrain: Der Weg ist frei.
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Lasst uns zieh`n ins gelobte Land! (3-mal)
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1. Auf! Lasst uns geh`n und nicht länger verweilen!
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Gott, unser HERR, wird die Straße bereiten.
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Auf! Lässt uns geh`n und legt ab alle Furcht!
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Gott wird für uns streiten.
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2. Er ist bei uns in der Wolke am Tage
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und in der Nacht in der Säule aus Feuer.
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Er schenkt uns Schutz vor dem Heer unsrer Feinde.
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3. Er führt uns trockenen Fußes durchs Schilfmeer,
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speist uns mit Wachteln und Manna von oben.
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Er bleibt bei uns in der Zeit der Versuchung.
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