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SO ENTSTAND DAS NEUE TESTAMENT:
Band 2: Briefe und Offenbarung
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Jetzt erschienen und bei Amazon erhältlich: https://www.amazon.de/dp/B0G5BPZZ76
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Dies soll eine gut verständliche und bibeltreue Einführung für die ganze Gemeinde und alle Interessierten sein. In ihr wird erklärt, wie die Schriften des Neuen Testaments entstanden sind und was ihr wesentlicher Inhalt ist. Diese Einleitung nimmt das Selbstzeugnis der biblischen Bücher und die Berichte der frühchristlichen Autoren wie Papias, Irenäus, Clemens und Eusebius ernst, die viel näher am historischen Geschehen waren als heutige Bibelkritiker. In Teil 1 wurden die Evangelien und die Apostelgeschichte betrachtet. In Teil 2 folgen nun die Briefe und die Offenbarung.
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Hier Band 1: Evangelien und Apostelgeschichte: https://www.amazon.de/dp/B0FGKVH87R
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Der Aufbau der Sendschreiben in der Offenbarung
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Der Aufbau der sieben Sendschreiben in den Kapiteln 2 und 3 lässt sich wiederum in sieben Abschnitte gliedern. Die Zahl Sieben ist ja die wunderbare Symbolzahl für die Vollkommenheit Gottes und begegnet uns in der Offenbarung immer wieder.
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1. Am Anfang der Schreiben steht der Empfänger oder Adressat. Das Schreiben wird eingeleitet mit der Formel: An den Boten (oder Engel) von Ephesus, Smyrna etc. schreibe …
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2. Der Absender, der Herr Jesus Christus, stellt sich vor mit einem jeweiligen Zusatz: „Das sagt der Erste und der Letzte, der Sohn Gottes, der Heilige …“ Der jeweilige Zusatz, die Charakterisierung Jesu Christi, passt ganz genau zu dem jeweiligen Inhalt des Sendschreibens. In der Heiligen Schrift passt jedes Wort, ja jeder Buchstabe genau zusammen! Daran merken wir, dass die Bibel nicht Menschenwort, sondern Gotteswort ist. Dies werden wir in der Auslegung der Offenbarung immer wieder feststellen. Beispiele:
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Im Sendschreiben an Ephesus sagt der Herr Jesus: Das sagt der, der die sieben Sterne in Seiner Rechten hält. Hier spricht der Herr über die Gemeinden!
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Im zweiten Sendschreiben an Smyrna: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist. Dieses Wort ist an die verfolgte Gemeinde gerichtet. Ihr gilt die Hoffnung des ewigen Lebens vom Herrn, der lebendig ist, - ihr gibt der Herr Trost.
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Ähnliches gilt für die anderen Sendschreiben.
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3. Das Lob wird in der Regel mit der Formel eingeleitet: Ich kenne deine Werke ... Hier werden dann in der Regel - nicht immer - die guten Werke (bzw. guten Früchte) der jeweiligen Gemeinde aufgezählt, das, was der Herr an ihnen zu loben hat. Bei zwei Gemeinden allerdings ist dieses Lob stark eingeschränkt! Bei der lauen Gemeinde Laodizea fehlt es ganz und in Sardes gibt es nur für einige Lob.
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4. Der Tadel findet sich bei allen Gemeinden außer bei Smyrna und Philadelphia. Smyrna ist die verfolgte Gemeinde, die besonderen Trost braucht. Sie erhält keinen Tadel, obwohl sie gewiss auch nicht vollkommen war. Hier sehen wir die seelsorgerliche Liebe des Herrn! Smyrna erhält nur Zuspruch und Lob. Philadelphia ist die missionarische Gemeinde mit der kleinen Kraft. Auch sie erhält keinen Tadel. Der Tadel beginnt oft mit den Worten: Aber ich habe gegen dich ... Liebe und Wahrheit gehören für Jesus untrennbar zusammen.
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5. Am Schluss der Sendschreiben steht entweder ein Bußruf mit Drohwort oder ein Mahnruf mit Verheißungswort. Im Bußruf findet sich die Formel: „Tue Buße...“ in verschiedenen Formulierungen. Thyatira z. B. hat der Herr schon mehrfach umsonst zur Buße gerufen. Der Bußruf ergeht an Ephesus, Pergamon, Thyatira, Sardes und Laodizea. So mahnt der Herr: „Kehre um von deinem falschen Wege!“ Der Mahnruf mit Verheißungswort kann z. B. lauten: „Fürchte nichts...“; „Sei getreu...“; „Halte fest...“ Der Mahnruf ist inhaltlich nicht so hart wie der Bußruf, aber auch er ist eindrücklich und unbedingt zu befolgen! Man soll festhalten, was man hat und nicht abfallen. Dieser Mahnruf ergeht an die Gemeinden in Smyrna und Philadelphia.
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6. Es folgt ein Überwinderwort: „Wer überwindet, dem will Ich geben...“ In diesem Wort werden dann die Belohnungen für die Überwinder aufgezählt. Interessant ist, dass die Gemeinde, die am schlechtesten dasteht, Laodizea, mit welcher auch oft die laue Endzeitgemeinde bezeichnet wird, eine der größten Verheißungen hat, wenn sie überwindet: „Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf dem Thron zu sitzen....“ Eine herrliche, wunderbare Einladung des Herrn, ein allerhöchster Preis für die Überwinder. So liegt auch hier innerhalb der Sendschreiben eine Steigerung der Verheißungen vor.
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7. Am Schluss steht der Weckruf an alle Gemeinden: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ Ephata! Tue dich auf! Öffne dein Ohr!
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