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Neu: Echter Glaube ist kein Gefühl: Wie kann ich sicher sein, dass ich gerettet bin?
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FRANZÖSISCH: https://www.amazon.fr/dp/B0GSWGS2F9

Manche Menschen sind unsicher, ob sie gerettet sind. Das kommt daher, dass sie ihren Glauben auf Gefühle bauen. Aber Gefühle sind keine Basis für die Erlösung. Der Autor erklärt, wie der Glaube auf festes Fundament gegründet werden kann und wie man zur Gewissheit der Errettung gelangt.

Leseprobe
Sicher hast Du schon manche Hochzeiten erlebt – vielleicht auch Deine eigene. Weißt Du, was dabei das Wichtigste ist? Dass beide zueinander Ja sagen. Und das bekräftigen Mann und Frau mit den Worten: „Ich will! Ich will dir treu sein, bis der Tod uns scheidet.“
Sie sagen nicht: „Jetzt fühle ich Verliebtheit zu Dir, aber wenn die Gefühle abklingen, verlasse ist Dich.“ Nein, sie sagen: „Ich will Dir treu sein - egal, was kommt.“
Der Eheschluss ist in erster Linie ein Willensakt! Wo dies nicht ernst genommen wird, kommt es leider häufig zum Scheitern der Ehe. Ist die Verliebtheit vergangen, dann trennt man sich.
Nicht so aber in einer christlichen Ehe. Sie schließt dreierlei ein: den Verstand (dass man vorher geistlich, geistig und seelisch prüft, ob der Partner der Richtige ist), den Willen (dass man einander treu bleibt, auch wenn die Gefühle schwanken) und auch das Gefühl (aber wie gesagt: dies kann schwankend sein).
Gute Gefühle füreinander sind natürlich nicht zu verwerfen und man sollte niemanden heiraten, für den man nichts empfindet (das wäre sonst eine Selbsttäuschung und ein Betrug am anderen)! Aber entscheidend sind der Verstand und der Wille, wenn es zur Eheschließung kommt.
Und so ist es auch bei der Beziehung zu Gott. Diese kann mit wunderbaren Gefühlen verbunden sein. Aber in Krisenzeiten des Lebens, in Enttäuschungen und Momenten der Anfechtung können die Gefühle schwanken oder zeitweilig ganz verschwinden.
Glaube ich dann immer noch, dass Jesus mich liebt? Ja, ich glaube es, denn mein Glaube beruht nicht auf Gefühlen, sondern auf Heilstatsachen und dem Zuspruch des Wortes Gottes, woraus wir soeben einige Zitate gehört haben!
Gefühle lassen sich vergleichen mit Sand, auf dem ein Hausherr sein Haus baut. Kommen Stürme und Wasserfluten im Leben, dann weht und spült es den Sand weg und das Haus fällt in sich zusammen. Haben wir unser Lebenshaus dagegen auf das feste Fundament Jesus Christus und Sein Wort gegründet, dann wird es auch die stärksten Stürme überstehen (vgl. Matthäus 7,24-29).